Im Erstsprachenunterricht treffen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen sprachlichen Vorerfahrungen, Interessen und Lernweisen aufeinander. Um sie gleichermaßen zu fördern, braucht es vielfältige, motivierende Methoden, die Sprache nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu machen. Genau hier setzt der Einsatz von Spielen im Unterricht an. Spiele aktivieren, schaffen Kommunikation und erleichtern sprachliche Lernprozesse. Im Zuge dessen, fand am 08.11.2025 der Workshop „Spiele im Unterricht“ für Lehrkräfte im Projekt „Mehrsprachigkeit ist klasse!“ statt.
Welche Bedeutung haben Spiele für den Spracherwerb? Und welche eignen sich besonders für den Unterricht? Mit diesen Fragen startete der Workshop. Die Dozentin stellte zunächst theoretische Grundlagen vor. Wie Spiele die Motivation steigern, Interaktion anregen und die Lernenden sprachlich aktiv werden lassen. Anschließend präsentierte sie verschiedene Beispiele, darunter Klassiker wie „Wer bist du?“, „Bingo/Autogrammjagd“ sowie weitere Spiele, die die Lehrkräfte als Materialsammlung erhielten.
Im Praxisteil konnten die Lehrkräfte ausgewählte Spiele selbst ausprobieren und reflektieren. Dabei erlebten sie aus der Perspektive der Lernenden, wie Spielregeln, Austausch und sprachliche Impulse miteinander wirken. Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, inwiefern die vorgestellten Spiele neue Möglichkeiten eröffnen. Zum Beispiel, um den Wortschatz zu erweitern, mündliche Kommunikation zu fördern oder Unterrichtseinheiten aufzulockern.
Am Ende des Workshops nahmen die Lehrkräfte nicht nur neue Materialien mit, sondern auch konkrete Ideen, wie Spiele zukünftig im Erstsprachenunterricht gezielt und lernförderlich eingesetzt werden können.















