Spracherwerbsbezogene Auffälligkeiten
Mit Dr. Kevin Niehau
Am 13. April von 14 bis 15:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu unserem Qualitätszirkel eingeladen.
Um formlose Anmeldung bei a.kittlitz@schlau-werkstatt.de wird gebeten.
Spracherwerbsbezogene Auffälligkeiten
Mit Dr. Kevin Niehau
Am 13. April von 14 bis 15:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu unserem Qualitätszirkel eingeladen.
Um formlose Anmeldung bei a.kittlitz@schlau-werkstatt.de wird gebeten.
„Wie kann sprachsensibler Fachunterricht gelingen?“
Dr. Benjamin Siegmund (PH Freiburg)
Am 26. Januar von 14 bis 15:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu unserem Qualitätszirkel eingeladen.
Um formlose Anmeldung bei a.kittlitz@schlau-werkstatt.de wird gebeten.
Im Erstsprachenunterricht treffen Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen sprachlichen Vorerfahrungen, Interessen und Lernweisen aufeinander. Um sie gleichermaßen zu fördern, braucht es vielfältige, motivierende Methoden, die Sprache nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu machen. Genau hier setzt der Einsatz von Spielen im Unterricht an. Spiele aktivieren, schaffen Kommunikation und erleichtern sprachliche Lernprozesse. Im Zuge dessen, fand am 08.11.2025 der Workshop „Spiele im Unterricht“ für Lehrkräfte im Projekt „Mehrsprachigkeit ist klasse!“ statt.
Welche Bedeutung haben Spiele für den Spracherwerb? Und welche eignen sich besonders für den Unterricht? Mit diesen Fragen startete der Workshop. Die Dozentin stellte zunächst theoretische Grundlagen vor. Wie Spiele die Motivation steigern, Interaktion anregen und die Lernenden sprachlich aktiv werden lassen. Anschließend präsentierte sie verschiedene Beispiele, darunter Klassiker wie „Wer bist du?“, „Bingo/Autogrammjagd“ sowie weitere Spiele, die die Lehrkräfte als Materialsammlung erhielten.
Im Praxisteil konnten die Lehrkräfte ausgewählte Spiele selbst ausprobieren und reflektieren. Dabei erlebten sie aus der Perspektive der Lernenden, wie Spielregeln, Austausch und sprachliche Impulse miteinander wirken. Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, inwiefern die vorgestellten Spiele neue Möglichkeiten eröffnen. Zum Beispiel, um den Wortschatz zu erweitern, mündliche Kommunikation zu fördern oder Unterrichtseinheiten aufzulockern.
Am Ende des Workshops nahmen die Lehrkräfte nicht nur neue Materialien mit, sondern auch konkrete Ideen, wie Spiele zukünftig im Erstsprachenunterricht gezielt und lernförderlich eingesetzt werden können.






Zwei Mädchen spielen im Kaufhaus verstecken. Ihre Verstecke sind dabei so gut, dass niemand die beiden bemerkt, als das Kaufhaus schließt. Es beginnen lustige und gruselige Erlebnisse.
„Maya se pierde“ – „Maya geht verloren“ heißt das kleine Buch, in dem diese Geschichte erzählt wird. Schülerinnen und Schüler aus einem unserer Spanischkurse in Erfurt sind die Erfinder dieser Erzählung. Gemeinsam mit der Dozentin für Spanisch als Herkunftssprache haben sie dieses Buch geschrieben und Illustrationen dazu gemalt. Zusammenarbeit und Sprachkenntnisse wurden so auf kreative Weise gefördert. Die Kinder sind zu Recht stolz auf das Endprodukt und motiviert, ab jetzt in jedem Schuljahr ein Buch zu erstellen – ¡Un proyecto verdaderamente genial!
Das ganze Buch ist auf Spanisch geschrieben und kann hier gelesen werden:
Der logopädische Blick auf Mehrsprachigkeit
Am 24.11. von 14-15:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu unserem Qualitätszirkel eingeladen.
Um formlose Anmeldung bei a.kittlitz@schlau-werkstatt.de wird gebeten.
„Sprache(n) lernen mit sozialen Robotern mit integrierter KI“
Adriana Hanulíková (Universität Heidelberg)
Am 22.09. von 14-15:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu unserem Qualitätszirkel eingeladen.
Um formlose Anmeldung bei a.kittlitz@schlau-werkstatt.de wird gebeten.
In jedem Sprachkurs haben die Lernenden unterschiedliche Vorerfahrungen, Sprachkompetenzen und Lernstile. Binnendifferenzierung zielt darauf ab, genau diesen Unterschieden gerecht zu werden – indem sie durch abgestufte Aufgaben allen Lernenden auf dem passenden Niveau begegnet. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, fand daher am 30.08.2025 der Workshop “Binnendifferenzierung mit Lernszenarien” für MIK-Lehrkräfte statt.
Was sind Lernszenarien und wie helfen sie bei heterogenen Lerngruppen? Mit dieser Frage startete der Workshop. Bei Lernszenarien können sich die Lernenden selbst aussuchen, welche Sozialform und Aufgabenstellung sie bevorzugen. Dadurch können sie nach Vorwissen und Interessen arbeiten. Es wurden verschiedene Methoden vorgestellt, die man innerhalb eines Lernszenarios nutzen kann. Beispielsweise die Erstellung von Multiple Choice Aufgaben, eine Theaterszene oder ein Plakat zum Thema.
Im Praxisteil konnten die Lehrkräfte das Konzept direkt erproben: Ausgehend von einem Text über Weihnachten entstanden zum Beispiel ein Dialog und eine Richtig-Falsch-Übung, die sie sich anschließend gegenseitig vorgestellten. Anschließend tauschten sich die Teilnehmenden noch darüber aus, welche Erfahrungen sie im Workshop sammeln konnten und inwiefern die neu kennengelernten Methoden im Unterricht helfen neue Impulse geben können.
Weiterführender Lesetipp:





Zum Start des neuen Schuljahrs fand wieder ein Willkommensworkshop im Projekt „Mehrsprachigkeit ist klasse!“ in Jena statt. Den neuen Lehrkräften wurden darin unter anderem wichtige organisatorische Informationen zur Tätigkeit im Landesprogramm vorgestellt und Hinweise zur Unterrichtsplanung und Materialauswahl gegeben. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten sich alle austauschen und ihre Erfahrungen teilen.
Wir freuen uns sehr darüber, die neuen Lehrkräfte für die Sprachen Arabisch, Türkisch und Ukrainisch bei „Mehrsprachigkeit ist klasse!“ begrüßen zu dürfen und wünschen ihnen viel Erfolg in den Kursen!



„Code-Switching bei mehrsprachigen Kindern: Evidenz für den mehrsprachigen Vorteil“
Natascha Müller (Bergische Universität Wuppertal)
Am 21.07. von 14-15:30 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu unserem Qualitätszirkel eingeladen.
Um formlose Anmeldung bei a.kittlitz@schlau-werkstatt.de wird gebeten.
Am 09.05. war es wieder so weit: Wir haben unser letztes Austauschtreffen für MIK-Dozent:innen für dieses Schuljahr veranstaltet.
Gemeinsam haben wir auf die vergangenen Monate zurückgeblickt, spannende Entwicklungen aus den Kursen und der Arbeit mit den Kindern geteilt und einen Ausblick auf bevorstehende Ereignisse geworfen. Wir haben neue Workshops für die zweite Jahreshälfte angekündigt, die jetzt schon Vorfreude wecken, und auch ein technisches Highlight war Thema: Die Plattform „schul.cloud“ – unser neues Kommunikationstool – steht ab sofort allen Dozent:innen zur Verfügung. Erste Erfahrungen zeigen: Die Anwendung etabliert sich zunehmend als verlässliche Schnittstelle für den Austausch im Projektalltag.
Pünktlich zum Schuljahresende erstellen wir aktuell die zweisprachigen Teilnahmezertifikate für die Kinder. Die Zertifikate machen sich bald auf den Weg zu den Kindern, um hoffentlich viel Stolz und Freude in die Familien zu bringen.
Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartner:innen, Kurskoordinationen und ganz besonders bei unseren Lehrkräften für dieses erfolgreiche Schuljahr und wünschen gute Erholung über die Sommerferien. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im neuen Schuljahr.


